Gert Anklam - Konzert im Völkerschlachtdenkmal Leipzig

RAUM – SPACE
Intonierte Stille

Gert Anklam solo mit
Baritonsaxophon, Sopransaxophon, chinesische Mundorgel-Sheng

Gast: Pina Rücker, Quarzklangschalen

Gert Anklam interessiert sich für besondere Klang- und Hallräume. Seine Musik tritt in den Dialog mit der Raumakustik – ein jeweils einmaliges und berührendes Klangerlebnis. Besonders durch die Verschmelzung der Klänge der Quarzklangschalen der Künstlerin Pina Rücker mit der Mundorgel Sheng entstehen ätherische Harmonien von großer Schönheit.

Raum - SpaceKonzert für B.

Dokumentiert auf den CDs:
RAUM-SPACE
live aufgenommen in der Kuppelhalle des Völkerschlachtdenkmals Leipzig 2017 und
Konzert für b.
ebenfalls live aufgenommen in der Kuppelhalle des Völkerschlachtdenkmals Leipzig 1997.

Seine Solo Konzerte führten Anklam in den letzten 25 Jahren um die halbe Welt. Es gab Aufführungen unter anderem in New York (UNO, Columbia Universität), Chicago (Art Institut) und in Peking (Verbotene Stadt). Die Musik wurde für Theateraufführungen, Ballettchoreografien, Dokumentarfilme und Hörspiele verwendet. Seine Zuhörer begeistert er mit seiner eigenen unverwechselbaren Spielweise, deren Charakteristik klangvolle, minimalistische Sequenzen und durch Zirkularatmung erzeugte mehrstimmige Klanggewebe sind.

„Musik, die gleichermaßen bahnbrechend wie wunderschön ist – so wie diese Musik von Gert Anklam auf Bariton-Sopransaxophon und der seltenen chinesischen Mundorgel Sheng (solo oder im Duo mit den Quarzschalen der Klangkünstlerin Pina Rücker) – solche Musik gibt es selbst heute, in der überbordenden Vielfalt von Klängen, selten.

Gert Anklam greift kraftvoll und dynamisch in den Raum und erfüllt ihn gleichzeitig meditativ und sanft, so dass er sich endlos anfühlt – gedehnt durch seine atemberaubende Technik der Zirkularatmung.

Seit der Saxophonist und Komponist vor 20 Jahren im Völkerschlachtdenkmal in Leipzig seine CD „Konzert für b.” live aufgenommen hat, ist viel passiert. Gert Anklams Handschrift ist nicht nur einzigartig geblieben, sondern verfeinert, raffiniert: er hat Orient und Okzident verbunden, Asien und Amerika in seinen Klängen, man hört indische Ragas und Coltrane, dessen Soundscapes aufgefächert werden, als ob sie in Ruhe erforscht und neu modelliert wurden. Und dabei ist es eine ganz eigene Welt, in die Gert Anklam entführt, auf meisterhafte Weise schlicht, nicht entrückt, sondern sehr persönlich und warm.”
(Mauretta Heinzelmann, NDR Jazzredaktion)